Ausgeschlafen?

Etwa jeder 3. Erwachsene leidet gelegentlich unter Ein- und/oder Durchschlafstörungen. Bei etwa jedem 10. Erwachsenen liegt aber bereits eine chronische Schlafstörung vor, durch die er sich in seiner Stimmung und Leistungsfähigkeit am Tage erheblich beeinträchtigt fühlt.

Welche Arten von Schlafstörungen gibt es?

• Ein- und/oder Durchschlafstörungen (sog. Insomnien)
• Störungen mit vermehrter Tagesschläfrigkeit (sog. Hypersomnien)
• Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus
• Während des Schlafens auftretende Störungen/Auffälligkeiten (sog. Parasomnien)

Was sind die Ursachen für Schlafstörungen?

Hauptursache sind Stress und psychische Belastungen. Körperliche Ursachen können sein:
Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse, Herz-Kreislauf-Störungen (Hypertonie, Rhythmusstörungen, Angina pectoris), neurologische Erkrankungen (Parkinson, Demenz, Alzheimer).

Was kann passieren, wenn wir zu wenig schlafen?

Im Schlaf findet eine umfassende körperliche und seelische Erholung statt. Unser Immunsystem wird aktiviert und stabilisiert, Gedächtnisinhalte werden gefestigt, die Produktion von Hormonen wird reguliert, unsere Kreativität gesteigert. Wir werden fit und leistungsfähig für den Tag.

Durch Schlafstörungen können unterschiedlichste Beschwerden hervorgerufen werden:
Die Infektanfälligkeit steigt, die körperliche Leistungsfähigkeit nimmt ab, Kopfschmerzen treten auf und bei disponierten Menschen auch Bluthochdruck. Die geistige und seelische Befindlichkeit wird ebenfalls durch Schlafmangel stark beeinträchtigt: Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnisleistung sinken, die Stimmung schwankt.

Wann sollten Schlafstörungen behandelt werden?

Wenn Schlafstörungen das Wohlbefinden und den Alltag massiv beeinträchtigen, sollten sie behandelt werden. Vor allem sollte geklärt werden, ob eine Krankheit zugrunde liegt, damit diese behandelt werden kann. Wichtig zu wissen: Nicht alle Menschen brauchen gleich viel Schlaf. Ausgeschlafen hat, wer morgens erfrischt aufwacht und tagsüber ausgeruht und wachsam ist.

Schulmedizinisch werden bei Schlafstörungen üblicherweise synthetische Schlafmittel verordnet, die jedoch häufig unerwünschte Nebenwirkungen haben und schnell abhängig machen.

Homöopathische Behandlung

In der homöopathischen Anamnese wird versucht, die Art und Weise der unterbrochenen Schlafzyklen zu erfassen und mögliche Ursachen zu erkennen. Ziel der homöopathischen Behandlung ist es, das vegetative Nervensystem auszugleichen und umzustimmen und damit den Schlafrhythmus des Patienten wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Schlafstörungen sind sehr komplex und erfordern häufig ein umfangreiches Therapiekonzept (Autogenes Training, Bewegung, Yoga, evtl. begleitende Psychotherapie).

Wie wäre es so aufzuwachen wie Joachim Ringelnatz?

Ich bin so knallvergnügt erwacht.
Ich klatsche meine Hüften.
Das Wasser lockt, die Seife lacht.
Es dürstet mich nach Lüften.
Aus meiner tiefsten Seele zieht
Mit Nasenflügelbeben
Ein ungeheurer Appetit
Nach Frühstück und nach Leben.
– Joachim Ringelnatz –

Homöopathie ist eine alternativmedizinische Erfahrungsmedizin. Sie beruht auf Erfahrungen aus über 200 Jahren angewandter Praxis. Es gibt noch keine anerkannten naturwissenschaftlichen Nachweise darüber, wie sie wirkt.

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